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Lemberona & Fairtrade

Der Verkauf von FAIRTRADE Produkten ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Wir erweitern unser Fairtrade Sortiment ständig und schauen wo wir Produkte in Fairtrade Produkte eintauschen oder als Auswahl anbieten können. Die Ausrichtung zu fair gehandelten Lebensmitteln hat bei uns eine lange Tradition. Wir sind davon überzeugt, dass ein faires Miteinander und faire Preise die Basis für sehr hochwertige Bio-Lebensmittel sind. Durch einen soliden Preis kann eine gleichbleibende hohe Qualität produziert und gefördert werden. Wir arbeiten in der ganzen Welt mit FAIRTRADE Gemeinschaften zusammen und pflegen den engen Kontakt zu unseren Produzenten.

Usbekistan – für die Kinder

Heiße Sommermonate und raue, kalte Winter prägen die malerische Berggegend, rund um Samarkand. Hoch oben in den Bergen herrscht hier nicht der Mensch, sondern die Natur. Das Leben der Bauern ist geprägt von einem naturverbundenen und freudvollen, jedoch sehr einfachen Leben. Stromausfall, eine eingeschränkte Frischwasserversorgung und mühevolle Wege zur nächstliegenden Zivilisation prägen den Alltag der dort lebenden Menschen. Durch den Zusammenschluss zu FAIRTRADE Gruppen erschaffen sie jedoch eine wachsende Gemeinschaft, die sich weit über die eigentlichen Bauernfamilien hinaus erstreckt. Dörfer, Gemeinden, Schulen und somit letzten Endes die Kinder „profitieren“ von FAIRTRADE Produkten.

Tunesien – Wertschöpfung und Naturverbundenheit

Das Land, welches viele nur als Urlaubsregion kennen, bietet doch so viel mehr Facetten, als nur Sonne, Strand und den Hauch von arabischem Lebensstil. Der eigentliche Reichtum von Tunesien, aus einer naturverbundenen Sicht gesehen, ist das „Brot der Wüste“. Es ermöglicht vielen Menschen eine natürliche und wertschöpfende Alternative und vor allem eine Perspektive zum einseitigen Tourismus. Durch die Zusammenarbeit mit FAIRTRADE wird die Lebensqualität der dort lebenden Menschen und die Qualität der Produkte stetig verbessert.                                                     

Burkina Faso – Perspektiven werden geschaffen

Wir als Konsumenten können einen sehr viel höheren Beitrag leisten, als wir meist annehmen. Das entlegene Burkina Faso ist als ehemalige Kolonie geprägt durch wiederkehrende Unruhen, wiederkehrenden Dürreperioden und allgemeinen Lebensumständen, die wir uns als Europäer wohl nur schwer vorstellen können. Und doch, Dank FAIRTRADE können wir den dort lebenden Bauern eine wachsende Perspektive bieten, können indirekt Schulprojekte, eine verbesserte Trinkwasser- und Stromversorgung unterstützen und zu guter Letzt das Selbstwertgefühl der Bauern stärken.

Sri Lanka – exotische Ferne, jedoch gerecht

Exotisches, kombiniert mit einem völlig anderen Klima faszinieren uns immer mehr. Der Wunsch nach außergewöhnlichen Produkten und nach einer Urlaubsstimmung lassen uns immer öfter zu fernen Produkten greifen. Dank FAIRTRADE können wir uns die Welt nicht nur verkleinern, wir können ihr auch gerechter begegnen. Konkret heißt dies für die Bauern die sich in Sri Lanka zusammengeschlossen haben, sie können noch nachhaltiger und noch mehr im Einklang mit der Natur arbeiten, noch mehr Frauen können eine bezahlte Arbeit finden und der Lebensstandard wird für alle, auch für die Kinder, verbessert.

Kolumbien – gegen billige Preise

Hoch oben, mehr als 2000 Meter über dem Meer, leben durchaus auch FAIRTRADE Bauern. Glaubt man hier oben gibt es keine Konkurrenz, so irrt man sich. Auch hier entscheidet bei normalen Produkten der Preis, der gerne immer weiter nach unten sinken darf. Doch dazwischen stellt sich FAIRTRADE, stellt sich vor die Bauern und hilft ihnen sich zu organisieren, einen Platz im großen Weltgeschehen zu finden, um die Produkte fair zu verkaufen und zwar dort, wo die wirtschaftliche Lage eine weitaus bessere ist.

Ecuador – Traditionen versus Massenprodukt

Ein Grundlegendes Ziel von FAIRTRADE ist es – weltweit – das Leben der Bauern zu verbessern und die Lebensmittel noch gesünder und naturschonender anzubauen. So auch in Ecuador. Produkte die sehr viel Handarbeit benötigen profitieren besonders von FAIRTRADE, denn alte Traditionen und alte Techniken können beibehalten werden. So kann das Produkt seine ganz besondere Qualität behalten und vor allem auch einzigartig bleiben. Ein Vergleich mit einem Massenprodukt ist somit nicht möglich, weil die wertvolle Energie die der Mensch in einen Herstellungsprozess investiert, nie durch eine Maschine nachgeahmt werden kann.

Madagaskar – Zusammenarbeit und gute Kommunikation

Madagaskar, geprägt von einer atemberaubenden Natur, treffen jedoch nicht selten bei FAIRTRADE Produkten, zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Nicht nur aus klimatischer, oft auch aus kultureller Sicht. Was wir europäischen Konsumenten für Qualitätsvorstellungen hegen, kann woanders wo auf vollkommendes Unwissen stoßen. Daher setzt FAIRTRADE vermehrt auf eine sehr gute Zusammenarbeit, auf eine sehr gute Vernetzung, Kommunikation und Organisation, sodass alle Stimmen, vom entfernten Bauern in Madagaskar bis hin zum Genießer in Wien, gehört und gesehen werden.

Pakistan – Entwicklung und steigende Qualität

Fairtrade – ein Lichtblick in einem politisch sehr gebeutelten Land. Fern ab von Trauer und Gewalt befindet sich eine Bergregion, die den Bauern andere Aussichten bietet. Das strenge Klima erzeugt zwar ebenso einen hohen Kontrast, heiße Sommer auf der einen Seite und sehr kalte harte Winter auf der anderen, doch scheint es gerade das zu sein, was sich die Natur besonders wünscht. Die Kombination von viel Ruhe und frischem Schmelzwasser für die Bewässerung, lassen die Pflanzen hier sehr gut gedeihen. Die Zusammenarbeit mit FAIRTRADE ermöglicht es den Bauern ihre Produkte zu trocknen und so über einen längeren Zeitraum zum Verkaufen anbieten zu können. Ohne dem wäre eine naturverbundene Entwicklung zwischen Mensch und Natur hier kaum möglich.

Palästina – Fairtrade über die Grenzen hinaus

FAIRTRADE erstreckt sich über die eigentlichen Grenzen der Felder hinaus. FAIRTRADE beeinflusst den Boden, die Natur, die Bevölkerung, und zwar diejenigen Bauern, die direkt mit den Lebensmittel zu tun haben, aber auch die angrenzenden Felder und Dörfer profitieren von FAIRTRADE. Nicht selten schließen sich die umliegenden Bauern nach und nach den FAIRTRADE Gruppen an, wenn sie die positiven Entwicklungen sehen. So kann aus einer einstigen kleinen Gruppe bald eine große Gemeinschaft werden, die wiederum viel mehr gestalten und verändern kann. So auch in Palästina, wo es mittlerweile schon mehrere hundert FAIRTRADE Familien gibt, die den Arbeitsplatz von mehrere tausend Menschen sichern. Die Bauern bilden den FAIRTRADE Grundstein auf dem sich viele FAIRTRADE Jobs aufbauen, bis hin zu unserer Arbeit in Wien.

Paraguay – ein Zeichen setzen

Setzen auch Sie ein Zeichen in Zeiten der Abholzung des Urwaldes, der großflächigen Monokulturen die den Boden alles abverlangen und wo Maschinen mancherorts mehr gelten als der Mensch. In Paraguay wird genau dies gelebt und zwar die Rückkehr zu den traditionell dort wachsenden Nutzpflanzen, kombiniert mit einem schonenden Umgang aller Ressourcen. So kann auf lange Sicht der Mensch und die Natur fair zusammenleben. Dies ist besonders wichtig bei Lebensmitteln, welche wir täglich zu uns nehmen, denn hier hat ein Umdenken eine besonders große Auswirkung.

Dominikanische Republik – und das Leben wir stabiler

FAIRTRADE ist eine Vereinigung die eine sehr stabile Firmenbasis enthält. Durch die gesicherten FAIRTRADE Preise werden die Lebensmittelschwankungen am Weltmarkt ausgeglichen. So können die Bauern sicherer ihre Zukunft planen und sind der präsenten Armut nicht mehr schutzlos ausgesetzt. Den FAIRTRADE Mehrpreis, welchen wir als Kunden an der Kasse / Kassa bezahlen kommt auch wirklich bei den Bauern in der Dominikanischen Republik an.

Indien – eine lange Geschichte

FAIRTRADE setzt auf langjährige Beziehungen, über Jahrzehnte hinweg. So kann sich ein Land, auch wenn es so groß ist wie Indien, Stück für Stück wandeln und sich immer fairer Entwickeln. Dies ist besonders wichtig wo die Armut allgegenwärtig ist. Überall dort wo Geld als Zahlungsmittel verwendet wird, kann es natürlich auch zu Abweichungen und zu falschen Handlungen kommen. Daher wird jeder in der FAIRTRADE Kette, vom Bauern bis hin zum Verkäufer (z.B. wir, als Lemberona), einmal jährlich überprüft und eingehend kontrolliert. So werden Lücken aufgedeckt und ein Fehlverhalten kann schnell entgegengewirkt werden.

Thailand- der Bauer kann auch leben

Wichtig ist bei der Lebensmittelherstellung, dass jeder von uns etwas zu Essen hat. Es kommt nicht selten vor, dass bei normalen Bauern ein sehr großer Teil der erzeugten Produkte verkauft werden. Der Bauer, der für uns die Nahrung anbaut, hat dann nichts oder nur sehr wenig zu essen. Auch dem wirkt FAIRTRADE in seiner gesamten Philosophie entgegen, denn wir alle benötigen ausreichend Nahrung und das auf eine faire Weise.

Bolivien – Demokratie uns Selbstbestimmung

In Bolivien, sowie in allen Gemeinschaften die sich FAIRTRADE angeschlossen haben, setzt man auf ein demokratisches Miteinander, wo jede Stimme gehört wird. Auch sollen sich die Bauern selbst organisieren und selbstbestimmend die FAIRTRADE Richtlinien umsetzen. Egal ob dies wie in Bolivien hoch oben in den Bergen geschieht oder wie in Indien weit unten im Tal.

Fazit:

Wir alle befinden uns in einer großen Gemeinschaft, wobei jeder für sich entscheidet wie er diese Welt mitgestalten möchte. Wir, als Lemberona, stehen ganz klar für ein faires Miteinander von der Natur, über den Bauern, bis hin zum fertig verpackten Produkt.